Jugend-Fahrsport

Deutsche Meisterschaften für den Nachwuchs als Ziel

 

Bremen (fn-press). Der Fahrsport boomt. Seit einigen Jahren ist das Fahren mit Ponys und Pferden auf dem Vormarsch. Schon längst sitzen nicht nur „ältere Herren“ an den Leinen, sondern auch junge Nachwuchsfahrer. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, stellte Friedrich Otto-Erley, Leiter des Bereichs Turniersport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Rahmen des FN-Bundesjugendausschusses in Bremen einige Neuerungen im Fahrsport vor. Dazu gehört auch der erste offizielle Bundesvergleichskampf Fahren, der in diesem Jahr mit knapp 100 Gespannen in Bösdorf in Sachsen-Anhalt stattfand. Für die Zukunft sind jährliche Deutsche Jugendmeisterschaften geplant.

 

Nach dem erfolgreichen Bundesvergleichskampf in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr bestehe nun der Wunsch bei Landestrainern und Landesbeauftragten, Deutsche Jugendmeisterschaften auf dem Niveau der Klasse M für Fahrer unter 21 Jahren oder möglicherweise auch unter 25 Jahren anzubieten. „Das wäre für die Motivation der jungen Fahrer enorm wichtig“, erklärt Rudolf Temporini (Lautertal), Vertreter des Jugend-Fahrsports in der Bundesjugendleitung. Zuvor muss die Arbeitsgemeinschaft Nachwuchssport des DOKR-Ausschusses Fahren allerdings noch ein praxistaugliches Konzept entwickeln.

 

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) bezuschusst reine Jugendfahrturniere seit 2008. Rund 15 derartige Veranstaltungen gab es in diesem Jahr, bei denen regelmäßig 40 bis 100 Gespanne gestartet sind. Zusätzlich gibt es seit 2008 einen Deutschen Jugendcup Fahren. „Für die Deutschen Jugendmeisterschaften wäre also mit ausreichend Teilnehmern zu rechnen“, ist sich Temporini sicher. Auch sei in den vergangenen Jahren ein deutlicher Niveau-Anstieg deutlich geworden. „Viele Nachwuchsfahrer sind innerhalb von drei Jahren von der Klasse A bis zur Klasse S aufgestiegen“, berichtet Otto-Erley. Anders als beim Reiten fahren überproportional viele Jungen. Der Schwerpunkt bei den Anspannungsarten liege vor allem bei den Einspännern mit Pferd oder Pony. Ebenfalls beliebt sei der Pony-Zweispänner, danach folge der Zweispänner mit Pferden. Mit einer Deutschen Jugendmeisterschaft müssten entsprechende Vorbereitungs- beziehungsweise Sichtungsprüfungen und Trainingsmaßnahmen in den Landesverbänden verbunden werden. Längerfristig seien auch Lehrgangsmaßnahmen auf Bundesebene denkbar.

 

Besonders aktiv im Jugend-Fahrsport seien die Landesverbände Sachsen-Anhalt und Hessen, hob Friedrich Otto-Erley hervor, aber auch in den anderen Landesverbänden hätte der Jugendfahrsport an Attraktivität gewonnen. In allen Landesverbänden gebe es mittlerweile Jugendfahrsportbeauftragte. Auch bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) sei die Jugend als Zielgruppe für den Fahrsport mittlerweile anerkannt, sagt Friedrich Otto-Erley und blickt positiv in die Zukunft.                                                                                    evw  (FN/Press)

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